Ernten statt Ausbeuten
Zurück zu den Wurzeln – der Landwirt als Regionalversorger: eine biologische, nachhaltige und naturnahe Landwirtschaft mit Schafen, Schweinen, Hühnern, Obst, Kräutern und Gemüse im Bezirk Zwettl.
- Motto
- Ernten statt Ausbeuten
- Richtlinie
- Eine Großvieheinheit je Hektar – kein Zukauf von Futtermitteln
- Abnehmer
- Das Zaus-Haus, der ortsansässige Wirt und ein Hofladen
- Standort
- Wachaustraße 7, 3631 Ottenschlag
Der Grundgedanke
Geerntet wird nur, was das Land ohne produktionsfördernde Mittel und ohne Zukauf von Futtermitteln zur Verfügung stellt. Die Produktion dient ausschließlich dem Urzweck der Landwirtschaft: Eigen- und Regionalversorgung. Die Abnehmer liegen in unmittelbarer Nähe – was nicht gebraucht wird, wird nicht produziert.
Selbstversorgung für jedermann
Am Betriebsstandort in der Wachaustraße 7 erweitern unsere Paternosterbeete als Zaunersatz die Produktionsflächen für Kräuter und Gemüse, auf den Hangflächen wachsen Säulenbeerensträucher. Die Erträge werden sowohl direkt als auch in veredelter Form vermarktet.
Grafemühle – das stille Tal
Ein Schulterschluss zwischen Jagd und Landwirtschaft: Die Streuobstwiese gibt es bereits – rund 30 standortgetreue Obstbäume (Kriecherl, Zwetschke, Apfel u. a.) wurden im Frühjahr gepflanzt. Jetzt im Herbst wird die King-Charles-III.-Hecke aus standortgetreuen Sträuchern ausgepflanzt, die alle Flächen einfriedet – die Stellungnahme des Buckingham Palace zur Namensgebung liegt bereits vor.
Die Hecke fördert Artenvielfalt, schafft Nistplätze für Vögel, liefert Bienenfutter und Wildfutter auf Tischhöhe, schützt vor Erosion und trägt Beerenfrüchte. Bienenvölker sichern künftig Honigernte und natürliche Bestäubung.
Naturschutz, der sich rechnet
Naturschutz ist Menschenschutz: Diese Landwirtschaft verbindet Regionalversorgung mit gelebtem Naturschutz – ökosozial gewirtschaftet, ohne das Land auszubeuten.